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Montag, 11. Mai 2009
Und schon wieder keinen Titel ... HSV 2009
alchrolt, 18:15h
Es nervt. Nachdem unsere Jungs die letzte Chance auf einen Titel eingebüßt haben, beginnt nun die unangenehmste Phase dieser einst verheißungsvollen Saison. Neben der eigenen Enttäuschung müssen wir in der Presse auch noch Spott, Schadenfreude und falsches Mitgefühl über uns ergehen lassen.
Verpassen wir jetzt auch noch der Uefa-Cup-Platz, so wird der Dreck erst richtig geschleudert werden.
Versteht mich nicht falsch. Natürlich dürfen Mannschaft, Trainer und Vorstand nach Niederlagen kritisiert werden. Was mich stört ist, dass die Erwartungshaltung zuvor unnötig in die Höhe geschraubt wurde und das Scheitern - scheinbar besorgt - herbeigeschrieben wurde: ("verliert der HSV jetzt alles?").
Diese Frage war unglaublich blöd. Dass hindert natürlich keinen Journalisten daran, sie zu beantworten. Egal ob kicker, Bild, FAZ oder Abendblatt, alle glauben nun zu wissen, dass der HSV alles verloren bzw. verspielt hat.
Hat er nicht.
Erstens verliert man durch Niederlagen keine Fans. Sportliche Enttäuschungen bewirken doch eher das Gegenteil, nämlich dass das Band zwischen Klub und Anhängern noch enger wird (siehe Schalke: dauernder sportlicher Misserfolg - trotzdem volle Hütte).
Zweitens waren die sportlichen Ansätze trotz der personellen - sagen wir Engpässe - teilweise vielversprechend. Immerhin hat Martin Jol eine junge Mannschaft (Aogo,Pitroipa,Boateng) an den großen Erfolgen schnuppern lassen. Das lässt die Jungs wachsen und uns hoffen.
Im Übrigen war die Mannschaft dieser Saison meiner Meinung nach einfach nicht stark genug für einen Titel.
Nach den Abgängen von vdV, de Jong, Kompany und dem Wunderbrasilianer Neves blieb an spielerischer Klasse nicht genug übrig.
Auch die Heimspielerfolge waren nicht gerade doll herausgespielt. Sie waren auf Kampf, Geschlossenheit und ausgeprägten Siegeswillen zurückzuführen. Und auch wenn wir in diesem Jahr endlich mal wieder die Tabelle anführten, so lag das weniger an der eigenen Stärke als an der merkwürdigen Unfähigkeit anderer Klubs (Fortsetzung folgt).
Verpassen wir jetzt auch noch der Uefa-Cup-Platz, so wird der Dreck erst richtig geschleudert werden.
Versteht mich nicht falsch. Natürlich dürfen Mannschaft, Trainer und Vorstand nach Niederlagen kritisiert werden. Was mich stört ist, dass die Erwartungshaltung zuvor unnötig in die Höhe geschraubt wurde und das Scheitern - scheinbar besorgt - herbeigeschrieben wurde: ("verliert der HSV jetzt alles?").
Diese Frage war unglaublich blöd. Dass hindert natürlich keinen Journalisten daran, sie zu beantworten. Egal ob kicker, Bild, FAZ oder Abendblatt, alle glauben nun zu wissen, dass der HSV alles verloren bzw. verspielt hat.
Hat er nicht.
Erstens verliert man durch Niederlagen keine Fans. Sportliche Enttäuschungen bewirken doch eher das Gegenteil, nämlich dass das Band zwischen Klub und Anhängern noch enger wird (siehe Schalke: dauernder sportlicher Misserfolg - trotzdem volle Hütte).
Zweitens waren die sportlichen Ansätze trotz der personellen - sagen wir Engpässe - teilweise vielversprechend. Immerhin hat Martin Jol eine junge Mannschaft (Aogo,Pitroipa,Boateng) an den großen Erfolgen schnuppern lassen. Das lässt die Jungs wachsen und uns hoffen.
Im Übrigen war die Mannschaft dieser Saison meiner Meinung nach einfach nicht stark genug für einen Titel.
Nach den Abgängen von vdV, de Jong, Kompany und dem Wunderbrasilianer Neves blieb an spielerischer Klasse nicht genug übrig.
Auch die Heimspielerfolge waren nicht gerade doll herausgespielt. Sie waren auf Kampf, Geschlossenheit und ausgeprägten Siegeswillen zurückzuführen. Und auch wenn wir in diesem Jahr endlich mal wieder die Tabelle anführten, so lag das weniger an der eigenen Stärke als an der merkwürdigen Unfähigkeit anderer Klubs (Fortsetzung folgt).
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